Artikel in der Kategorie 'sensationen'

Olympia bei trnd.

Wir bauen gerade das Büro nebenan um … darüber hatte ich ja bereits berichtet. Der Umbau hat nun gar Erstaunliches zutage gebracht. Denn unter den alten Rigipswänden und Zwischendecken haben wir eine Menge seltsame Verkabelung, Belüftung, Leitungen und Gedöns gefunden – sieht aus, wie ein altes Fernsehstudio.

Und tatsächlich: ein wenig Recherche im Web hat ergeben, dass von hier aus die Olympischen Spiele 1972 organisiert wurden. Im Nachbargebäude (unser altes Büro, Saarstraße) saß das Organisationskomitee und in unserem zukünftigem Büro war scheinbar ein kleines Fernsehstudio, in dem zahlreiche Interviews mit den Sportlern geführt wurden. Vielleicht auch dieses hier:

Coole Entdeckung, oder?

We choose the moon!

Erst jetzt habe ich die Website We choose the Moon entdeckt: unglaublich gut gemacht könnt Ihr hier die Mondlandungsmission von 1969 hautnah miterleben. So müssen Websites aussehen: Animationen, original Sounds und Videos, alles interaktiv steuerbar … Ich bin beeindruckt!

Der Titel der Website geht übrigens auf John F. Kennedys berühmte Rede zurück: “We choose to go to the moon (…) not because it is easy, but because it is hard!”.

Mensch-Maschine.

Das erste Handy mit eingebautem Beamer gibt es bereits zu kaufen. Mag der eingebaute Beamer aktuell noch als Gimmick wahrgenommen werden, so kann der Beamer in Zukunft die eingebauten Handy-Displays ersetzen. Denn Displays sind eigentlich immer zu klein … und beamen kann man so groß, wie man jeweils möchte.

Was man heute schon mit einer Kombination aus Kamera, Beamer und Handy erreichen kann, zeigt Pattie Maes – Leiterin der Fluid Interfaces Group am MIT Media Lab. Man trägt das Gerät (aktuell noch ein Prototyp) um den Hals und kann dann z.B. mal kurz “auf der Bürowand” Fotos bearbeiten:

Tierchen.

Gerade bei openrbl.org gefunden und gestaunt, was da auf meinem Monitor rumkrabbelt :D

Selbst den Mond besuchen.

Heute vor 40 Jahren sind die ersten Menschen auf dem Mond gelandet. Was damals ein waghalsiges Abenteuer war, könnt Ihr jetzt ganz einfach auf dem Computer miterleben:

Mit der Software Google Earth lässt sich nämlich nicht nur die Erde, sondern auch der Mond erkunden. So kann man sich von Apollo-Astronaut Buzz Aldrin auf dem original Landeplatz herumführen lassen, sich 3D-Modelle der Mondlandefähre ansehen oder die Fußspuren der Astronauten angucken. Das ist spannend!

Hier gibt’s Google Earth zum kostenlosen Download. Wenn Ihr Google Earth 5.0 schon habt, dann einfach die Software starten und oben aus dem Menue auf “Mond” umschalten.

Wir sehen uns auf dem Mond! ;-)

Augmented Reality in der U-Bahn.

Augmented Reality bedeutet übersetzt so viel wie “erweiterte Realität” … d.h. unser Blick auf das richtige Leben wird in Echtzeit via Computerunterstützung um zusätzliche Informationen erweitert. Früher kannte man solche Sachen nur aus Terminator-Filmen, nun werden die ersten Augmented Reality Anwendungen gerade Wirklichkeit.

Für das iPhone kommt z.B. demnächst die App “Nearest Tube/Subway” heraus. Auf dem Weg durch die U-Bahn guckt man durch sein iPhone (im Videomodus) und bekommt zum realen Bild noch zahlreiche Navigations- und Informationshinweise angezeigt: wo ist die nächste U-Bahn? wie komme ich zur U2? usw.

Die Software nutzt dabei die Kompass- und GPS-Funktionen im iPhone und wird derzeit für das Londoner und New Yorker U-Bahn-Netz entwickelt. Ein Erscheinungstermin steht allerdings noch nicht fest.

Foto-Mosaik erstellen.

Gerade ein sehr feines Tool entdeckt: Foto-Mosaik-Edda. Mit dieser Software kann man aus seinen eigenen Fotos beeindruckende Foto-Mosaiks erstellen. Die Foto-Mosaiks werden dabei automatisch aus vielen kleinen Einzelbildern zusammengesetzt.

Besonders eindrucksvoll ist die Sache, wenn man die erzeugten Foto-Mosaiks möglichst groß ausdruckt. Von Weitem erkennt man dann nur das große Mosaik, und von nah betrachtet kann man die vielen tausende Einzelbilder bewundern. Die Software ist Freeware und kann direkt beim Autor heruntergeladen werden. Probiert es aus, das macht Spaß!

Bananen öffnen.

Zahlreiche Weblogs behaupten, dass man Bananen richtigerweise (und schneller und praktischer) am unteren Ende öffnet … Affen würden das auch so tun. Und Affen kennen sich schließlich aus mit Bananen, das stimmt. Und so wird’s gemacht:

Microsoft Surface in the House.

Die Kollegen von der h2omedia haben heute eine Microsoft Surface bekommen. Da staunt auch die trnd-Crew. Der Multi-Touchscreen-Tisch erkennt sogar Objekte, die auf dem Tisch draufliegen.


TheK an der Surface.

Hier gibt’s noch ein Video, wie die Surface aussieht, wenn sie zuhause im Wohnzimmer zum Einsatz kommt. Jetzt muss die Technik nur noch bezahlbar werden, dann will ich auch so einen interaktiven Couchtisch.

Die Zukunft der Post = Peer-to-Peer?

In unserer “trndler statt Postler”-Abstimmung kristallisiert sich ja derzeit die Alternative B heraus: Budget nicht in Postversand stecken, sondern in Anzahl der Projektteilnehmer bzw. Ausstattung der Startpakete. Gute Sache! Das werden wir in den kommenden trnd-Projekten auch definitiv umsetzen.

Am Wochenende habe ich zum Thema “Post” noch eine Community gefunden, deren Mitglieder gemeinsam eine Art “Bürgerpost” bilden: citizenshipper.com.

Die Idee dieses US-Startups ist so einfach wie genial: viele Menschen fahren jeden Tag von Ort A nach Ort B – zum Beispiel zur Arbeit. Und wenn man sowieso fährt, kann man leicht noch ein paar Päckchen oder Briefe mitnehmen, die andere Menschen dorthin schicken wollen. Das Bündeln der Transportwege schont die Umwelt, der Fahrer kann sich was dazuverdienen und für den Versender ist es günstiger als der reguläre Postversand. Nun muss das Konzept nur noch jemand nach DE, AT und CH bringen. Ich bin gespannt, wie sich das entwickelt.