Artikel in der Kategorie 'mundpropaganda'

Bewirb Dich jetzt als Reporter für London!

Bei unserem Opel Corsa Projekt läuft ab sofort die Bewerbungsphase: wenn Du also jemanden kennst, der für uns zur VIP-Vorpremiere des neuen Opel Corsa nach London fahren will, oder wenn Du gar selbst nach London fahren willst, dann bewirb Dich jetzt … oder sag es weiter!

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YouTube sucht den Superstar.

Zukünftige Superstars werden nicht im Fernsehen gefunden, sondern auf Online-Videoplattformen wie YouTube oder GoogleVideo. Das meint zumindest News.com und auch die Church of the Customer Blogger McConnell und Huba schließen sich an.

Eine Videokamera und eine außergewöhnliche Fähigkeit genügen und man hat seinen eigenen Videoclip produziert. Jetzt nur noch auf eine Online-Videoplattformen hochladen, und schon sehen (theoretisch) ein paar Millionen Menschen den Clip und der Einsender wird berühmt. So wie es bei diesem Parkour Video hier möglich ist:

Bei den vielen tausend Videos, die mittlerweile online zu finden sind, fragt sich nur: wie bewirbt man sein Online-Video. Reicht da der außergewöhnliche Inhalt schon aus?

Word-of-Mouth: Mädels gegen Jungs.

In USA gibt´s eine neue Studie über Word-of-Mouth, bzw. Mundpropaganda. Interessant dabei sind vor allem die betrachteten Unterschiede zwischen den Geschlechtern: während die männlichen Jäger und Sammler pro Tag viele Menschen kontaktieren und dabei am liebsten knappe eMails benutzen, zieht es die holde Weiblichkeit vor, mit anderen Menschen persönlich zu sprechen und das gerne auch mal etwas ausführlicher.

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Hmm … eigentlich nichts neues, oder? Jetzt nur mit dem Stempel der Wissenschaft:

* Männer kontaktieren pro Tag etwas mehr Leute als Frauen (41 zu 34).

* Frauen erzählen eine positive Erfahrung mit neuen Produkten häufiger an Bekannte und Freunde weiter als Männer (95% zu 89%).

* Frauen ziehen verbale Kommunikation vor (37% zu 33%), Männer lieber eMail (37% zu 33%).

[via WOMMA]

Viral Marketing mit angezogener Handbremse.

Auf www.boooming.com hat Cisco hat ein ganz feines Online-Spiel gestartet. Passend zur WM muss man dabei Bälle ins Tor schießen. Das Besondere dabei: das Game funktioniert ohne Maus und ohne Tastatur. Stattdessen ruft man per Telefon eine bestimmte Nummer an und steuert dann das Spiel per Telefon - je nachdem, wann und wie laut man “Boooom” brüllt.

Eine gute und inovative Idee! Um das Spiel zu starten, ruft man diesen freundlichen Herrn hier an:

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Ein wirklich cooler Effekt: der Typ hebt das Telefon ab, man sieht ihn via Computer, telefoniert mit ihm aber per Telefon! Mundpropaganda-Wert: 100. Sowas erzählt man weiter! Die Werbebotschaft: Cisco verbindet Telefon und IP. Ebenfalls 100 Punkte - die Botschaft kommt direkt im Spiel rüber. Eine gute virale Kampagne also!

Leider haben die Ciscos zu guter Letzt vergessen, die Handbremse zu lösen: man muss nämlich 12 cent/minute zahlen, um per Telefon am Spiel teilzunehmen. Das könnte den Motor der viralen Verbreitung relativ schnell abwürgen. Oder?

Marketing, Werbung und M&Ms.

Im Eifer des Gefechts wird Marketing oft fälschlicherweise mit Werbung gleichgesetzt. Einige Werber behaupten zudem, sie würden Marketing machen (wahrscheinlich weil sich Marketing besser anhört), machen aber “nur” Werbung. Nochmal kurz zur Erinnerung: Marketing besteht nicht nur aus dem Baustein “Werbung”, sondern aus vielen weiteren Bereichen z.B. der Preisgestaltung, der Produktentwicklung oder dem Vertrieb.

Und genau deshalb nennen wir das, was wir hier bei trnd machen nicht nur Mundpropaganda-Werbung, sondern Mundpropaganda-Marketing. Weil es um mehr geht, als Produkte bekannt zu machen. Wir wollen auch in weiteren Marketingbereichen wie z.B. der Produktentwicklung bzw. Produktverbesserung mitwirken (über Umfragen und Berichte). Denn je mehr man ein Produkt selbst mitgestalten kann, desto eher wird man auch Freunden und Bekannten davon erzählen und desto mehr Spass macht die Sache.

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Dass oft schon kleine Mitgestaltungsmöglichkeiten genügen, um Mundpropaganda anzuregen, kann man hier bei M&Ms in USA sehen: auf der Website kann man bestimmen, welcher Text auf seine ganz persönlichen M&Ms gedruckt werden soll, und welche Farbe die Dinger haben sollen. Also hab ich mal trnd eingegeben, ein schönes Pink gewählt und schon habe ich aus x-beliebigen Schokolinsen einzigartige trnd&Ms gemacht. Mundpropaganda-Faktor: hoch, schließlich blogge ich hier drüber. Leider liefern die nicht nach international, sonst hätte ich jetzt noch ein paar Beutel zum verlosen bestellt ;-)

[M&M Site gefunden bei Mass Customization]

Hotel mit WOM-Faktor.

WOW, was für ein Hotel. Für die Berliner wahrscheinlich ein alter Hut, für mich aber extrem erstaunlich und mit extrem hohem Word-of-Mouth-Faktor: das Propeller Island City Lodge Hotel. Jedes Zimmer ist anders gestaltet. Mal hängen die Möbel an der Zimmerdecke, mal wohnt man eher in einer Skulptur, mal in einer alten Scheune. Coole Idee. Mein nächster Berlinbesuch kann kommen!

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Architektur und Marke.

Zur Außenwirkung der Marke gehört auch die Architektur des Firmengebäudes. Auch diese sollte den Markengeist ausstrahlen. Viele Firmen kümmern sich allerdings nicht drum. Ich kann mich an meinen erste Besuch in der neuen smart Zentrale in Böblingen erinnern: 0815-Industriebauten. Von smart (engl. pfiffig, schlau) und der Idee der coolen smart Towers keine Spur. Foto hab ich keines gemacht (null Mundpropaganda-Wert). Chance vergeben.

Ganz anders mein erster Besuch in der Red Bull Zentrale im österreichischen Fuschl am See: interessant, vulkan-ähnliche Gebäude in die bergige Landschaft integriert. Sicherlich geschmacksache, aber immerhin im Sinne der Marke nach vorne gedacht. Und schon mache ich ein Foto und erzähle Freunden davon (Mundpropaganda).

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Und nun Apple (natürlich!): der neue 24-Stunden-geöffnete Apple Store in Manhattan wird ein schwarzer Kubus - so weit man das in der momentanen Bauphase sagen kann. Sieht cool und fies aus, wie ein riesengroßer NeXT Cube (den Steve damals ja auch ziemlich fies haben wollte). Auf alle Fälle ein Statement. Und auf alle Fälle so auffällig, dass man drüber bloggt und die Sache weitererzählt, obwohl das Ding noch gar nicht fertig ist. Sehr fein!

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[Apple Bilders via Gizmodo, der Rest ist von mir]

Seth Godin live at Google.

Seth Godin - Godfather of Permission Marketing - spricht in einem Workshop bei Google über die Google Zukunft, das neue Marketing, Mundpropaganda und Katzenfutter (”super-stinky”). Ausserdem erklärt er, wie man den Trichter im Marketing, in den man normalerweise oben Interessenten reinschaufelt, umdreht, so dass er zum Megaphon wird und die Marketingnachricht selbst verbreitet. Sehr sehenswert. [48 Min].

11 Freunde finden.

Die Zeit startet gerade ein neues Projekt, das (ähnlich wie OpenBC oder LinkedIn) auf dem Small World-Phänomen basiert: Netz 2006 - Fussball berührt alle!.

Netz 2006

Wenn Ihr also in Eurem Leben irgendwann mal Fussball gespielt habt, egal ob auf dem Bolzplatz oder bei einem Regionalliga-Verein, dann könnt Ihr in diesem Fussball-Network Eure ehemaligen Mannschaftskollegen wiederfinden, oder mal sehen, wie viele Kontakte zwischen Euch und Franz Beckenbauer stehen. Und eigentlich sollte sich auch beim Fussball die Six degrees of separation-Theorie bewahrheiten. Zwischen Dir und Dem Kaiser sollten also nicht mehr als fünf Bekannte stehen. Erfahrungsberichte erwünscht (ich war leider nie ein Fussballer).

Caution: may be advertising!

… oder um Elvis und Cluetrain zu zitieren: “Auf einer Basis des Misstrauens können wir nicht zusammen weitergehen”.

caution

Mundpropaganda

Wenn wir ein gutes Restaurant entdeckt haben, erzählen wir Freunden und Bekannten davon. Warum? Zum Beispiel, weil wir unseren Freunden etwas Gutes tun wollen, oder (etwas eigennütziger) weil wir als schlaue Entdecker dastehen wollen. Auch unsere Erfahrungen mit der miesen Autowerkstatt bringen wir gerne unters Volk. Schließlich wollen wir unsere Freunde vor möglichem Schaden bewahren (negative Mundpropaganda).