Artikel in der Kategorie 'marketing'
YouTooble.
FocusTV über die YouTube-Übernahme durch Google - Martin erklärt dabei ein paar Hintergründe. Interessant!
Nextperts Frühstück.
Und wieder mal ein feines Business Frühstück von und mit Klaus Eck. Diesmal berichtet Dr. Oliver Rengelshausen von o2 über den aktuellen Stand von MobileMacs:

50 Jahre TV-Werbung.
Focus-Online hat Spots aus 50 Jahren TV-Werbung gesammelt. Lustig, wie wenig sich die TV-Spots dabei weiterentwickelt haben, oder? Der aktuelle Lindt-Schokoladenmann mit der weißen Kochmütze ist dabei genauso glaubwürdig, wie Beppo Brehm im Persil-Spot von 1956 ;D
Borat über Marketing.
Weshalb diese große Auswahl, wenn ohnehin alles Käse ist? Meint Borat.
Internet World.
Gerade sitze ich im Abschlußpanel der Internet World. Interessante Vorträge hier. Nachdem ich heute vormittag trnd vorstellen durfte (Marketing zum Mitmachen - Community als Marktforschungs- und Werbeinstrument) habe ich mit großem Interesse registriert, dass das Thema Word-of-Mouth auch in den übrigen Vorträgen immer mitschwingt und langsam Mainstream wird. Es wird also noch spannend. Außerdem gibt’s neue Kontakte für coole Projekte
Hier noch ein paar Bilderchen:

Kunst meets Community.
Auch das MoMA in NYC hat jetzt die Power der Community erkannt und lässt Kunstinteressierte auf YouTube über eine geplante Video-Ausstellung abstimmen. Hier sind die 11 Videoclips zu sehen.
Fujitsu entwickelt unsichtbaren Barcode
Schon knapp eine Woche alt die Meldung und sehr trndy:
Fujitsu hat eine Art unsichtbaren “Barcode” für Printanzeigen entwickelt. Dabei werden Teile der Anzeige mit einem gelben Raster bedeckt, dass das Bild der Anzeige nicht stört, digital aber erfasst werden kann - z.B. mit einer Handykamera. Ein kleines Programm kann dann aus dem Barcode einen Link herausrechnen und den Besitzer gleich zur Webseite des Produktes schicken.
“Das klappt vielleicht in Japan - aber hier doch nicht?!?”
Da wäre ich mir nicht so sicher - der Markt für MP3-Player-Telefone startet gerade durch und wird den einfachen MP3-Playern böse zusetzen. Und deren Kommunikationsfähigkeiten sind doch (noch) arg beschränkt - wohingegen sich die Handybesitzer per Photoknipps News, Trailer und Songs besorgen können.
YouTube sucht den Undergroundstar
(Sorry f. d. Titel!)
Beim YouTube Underground Contest können US-Bands im Oktober ein Video hochladen und die YouTube-User wählen 4 Bands aus, die dann zunächst reich und werbewirksam beschenkt werden und einen oder mehrere Fernsehauftritte bekommen.
15 Minuten Ruhm garantiert.
Ob sich hier wohl ein Karriereschub ala Arctic Monkeys (verdanken ihren kometenhaften Aufstieg teilweise dem Onlineportal MySpace.com) wiederholen lässt?
Musikdinos gegen den Rest der Welt.
Immer wieder lustig zu beobachten sind diese Musikdinosaurier: jetzt hat Universal gemerkt, dass es Youtube und MySpace gibt: “Alaaaarm, hinten an unserer Ritterburg regnet es rein! Alle Mann an die Kanonen!”. Liebe Dinos: das wird Euch nix nutzen, der Zug ist abgefahren, in Brunnen gfalln, Krug zerbrochen. In einem dynamischen Umfeld macht es nämlich nicht viel Sinn, 100% auf StatusQuo-Sicherung zu setzen. In diesem Zusammenhang fällt mir ein: kennt jemand noch Altavista?
Free Beer für alle!
Das Projekt FREE BEER zeigt, wie spannend Open Source Marketing sein kann. FREE BEER wurde in Kopenhagen von einer Gruppe Studenten und der Künstlerkollektiv Superflex ins Leben gerufen und wendet die Mechniken von Free Software und Open Source Software auf unser gutes, altes Bier an.
Das Bier-Rezept und die Marke wurden dabei als Creative Commons Lizenz veröffentlicht (Attribution-ShareAlike 2.5), jeder kann also loslegen, FREE BEER brauen, in FREE BEER Flaschen abfüllen und mit dem Verkauf Geld verdienen. Marke und Rezept gehören der Allgemeinheit. Ebenso ist es möglich, Derivate des Originalrezepts herauszubringen (z.B. eine alkoholfreie Version) … einzige Bedingung ist dabei, dass das veränderte Rezept und die Weiterentwicklungen an der Marke wieder unter der gleichen CC Lizenz veröffentlicht werden und das Know-How zurück an die Gemeinschaft fließt.
Ich denke, dieses Beispiel zeigt, wie viel Potenzial Open Source auch für die analoge Bio-Welt bietet. Jede kleine Brauerei kann sofort mitmachen, FREE BEER brauen und mit dieser (vielleicht bald international bekannten) Marke Geld verdienen. Hat hier jemand Kontakte zu einer Brauerei? Wäre spannend, dazu ein Projekt anzuleiern. Wir wären auf alle Fälle für das Marketing dabei!
Kleine Notiz am Rande: Richard Stallman, der Begründer der Free Software Bewegung pflegte auf die Frage, wie man denn mit Free Software Geld verdienen könne, zu antworten:
Das hat sich jetzt wohl etwas relativiert
[via The Social Customer Manifesto und Lawrence Lessig in Wired]


