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So schmeckt Glück.

Tausche Lächeln gegen Eis! Angesichts der steigenden Temperaturen ein verlockendes Angebot und eine tolle Marketingidee. Wie man mit Glück bezahlt? Das seht Ihr hier:

Und so funktioniert’s: Der Smile-O-Mat von Langnese erkennt das Gesicht über eine integrierte Kamera und misst auf einem interaktiven Smile-O-Meter, wie strahlend das Lächeln ist. Schlägt die Anzeige voll aus, zaubert der Automat ein Langnese-Eis nach Wahl hervor.

Und weil es meistens die kleinen Dinge sind, die uns glücklich machen, funktioniert die Marketing-Strategie: Glückliche Gesichter vor und ein zufriedenes Lächeln nach dem Eis schlecken, was will man mehr!? Den Smile-O-Mat im Detail und noch mehr Smiles gibt’s im “Share Happy Ice Cream” Video zu sehen.

Das Lieblingseis zur Abwechslung mal mit einem breiten Grinsen bezahlen? Wir finden eine super Idee, die glücklich macht und auch so schmeckt.

Jetzt geht’s um die Wurst.

Ein cleverer Metzger aus Franken schlägt seit Kurzem den Banken ein Schnippchen und bietet in der Auslage neben Leberwurst und Salami auch die Wurstaktie an.

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Mit dieser Aktie haben Kunden die Möglichkeit, direkt selbst in die Metzgerei zu investieren. Dafür gibts dann – wie der Metzger selber sagt – “fette” 7 bis 10% Zinsen, je nach Höhe der Investition. Und die werden selbstverständlich in Naturalien ausgezahlt, also in leckerer Wurstware.

Ein Rechenbeispiel: Wer also 100 Euro investiert, erhält am Ende 100 Euro zurück plus Wurstpaket im Wert von 7 Euro. Eine schmackhafte Geldanlage.

Der Metzger kann mit dem Geld eine lang geplante Investition finanzieren und bindet natürlich auch seine Kundschaft, indem er sie in die Produktion mit einbezieht. Denn die Wurst, in die man selbst investiert hat, schmeckt natürlich viel besser. Alle Vegetarier können diese Strategie ja mal ihrem Obst- und Gemüsehändler des Vertrauens vorschlagen.

Die Gewinner des Pril Designwettbewerbs.

Pünktlich zum neuen Jahr haben wir diese drei Sieger-Modelle entdeckt:

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Die Gewinner des Pril Design-Wettbewerbs.

Erinnert Ihr Euch noch? Im Frühjahr 2011 gabs hier bei trnd die Pril Meinungsstudie zum Design-Wettbewerb “Mein Pril, Mein Stil”. Dabei konnte jeder ein individuelles Design für die Pril-Flasche einreichen und wir bei trnd konnten dazu noch unsere Meinung über den Wettbewerb an Pril weitergeben. Einige der eingereichten Designs haben es jetzt tatsächlich wie geplant auf die Pril-Flasche geschafft.

Und auch hier in der trnd-Community kam der Wettbewerb gut an. Sage und schreibe 51.519 von uns haben damals an der Meinungsstudie teilgenommen und 84% waren begeistert von der Idee, den Look der Flaschen mitzubestimmen – eben richtiges Marketing-zum-Mittmachen.

Wie gefallen Euch die Pril Gewinnerflaschen? Und welche mögt Ihr am liebsten?

Werbung spielen.

Ein kleiner Jahresrückblick in Sachen Marketing: In diesem Sommer konnte man in der Stockholmer Innenstadt um sein Essen spielen. Die Werbestrategie einer Fast Food-Kette.

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Mitten in Stockholm hängt ein großer Bildschirm, auf dem der Videospielklassiker Ping-Pong läuft. Wer spielt? Passanten. Per Smartphone rufen sie eine Webseite auf, über die sie das Spiel direkt steuern. Wer 30 Sekunden gegen den Computer durchhält, bekommt einen Gutschein auf sein Phone geschickt, den er in der Fast Food-Filiale direkt unter dem riesigen Flatscreen einlösen kann.

Genau das war im Sommer 2011 der Anreiz für viele Stockholmer und Touristen, Burger und Chicken McNuggets zu essen. Im Video kannst Du Dir die Aktion noch einmal anschauen.

trnd-Partner MattBratt, der uns auf die Aktion aufmerksam gemacht hat, findet: “Diese Werbeidee ist neu und innovativ und man kann nur hoffen, dass solche coolen Werbekampagnen auch nach Deutschland kommen.”

Seid Ihr auch der Meinung? Wie findet Ihr die Spielidee?

Woher kommen eigentlich gute Ideen?

Die besten Ideen entstehen aus der Gemeinschaft. Das wissen nicht nur wir bei trnd, sondern auch die dänische Stadt Kopenhagen. Nach dem Motto: “Wenn die Bürger mit ihren Ideen nicht zu uns kommen, kommen wir eben zu ihnen”, werden mit coolen Aktionen alle Personen in den Stadtplanungsprozess miteinbezogen.

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In der Würstchenbude hinterlassen die Bürger ihre Ideen, egal welchen Alters.

Kreative Vorschläge entstehen dort, wo sich die Bürger wohlfühlen, dachten sich die Stadtplaner von Kopenhagen und eröffneten mehrere Würstchenbuden, an denen man nicht mit Geld, sondern mit guten Ideen “bezahlen” kann.

Eine weitere Initiative ist die Landkarte im Internet. Dort tragen die Bewohner ihre Ideen zur Stadtentwicklung einfach ein. Die Kopenhagener können so Ideen aus der Nachbarschaft aufspüren, darüber diskutieren und diese weiterspinnen.

Wie findet Ihr die Initiative in Kopenhagen und wünscht Ihr Euch solche Aktionen auch für Eure Stadt?

Einzigartigkeit spricht sich herum.

Ein Buchladen mit nur einem Buch, davon allerdings tausende Exemplare – das gibt’s? Ja, gibt es wirklich: In New York geht Andrew Kessler damit einen ungewöhnlichen Weg der Vermarktung seines eigenen Buches und gerade deswegen wurden viele auf ihn aufmerksam. Sogar die New York Times berichtete über den ungewöhnlichen Bookstore in Manhatten.

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Inspiriert wurde Kessler dabei übrigens vom Meatball Shop: Anstatt immer noch mehr verschiedene Gerichte auf die Speisekarte zu packen, geht dieses Bistro nämlich genau den anderen Weg – im Meatball Shop gibt es ausschließlich eines: Fleischbällchen in allen Varianten.

Sich deutlich von anderen Anbietern abgrenzen – dies trifft auch auf den Eisladen “The Lemon Ice King of Corona” in New York zu:

“We do not mix” steht da auf einem selbstgeschriebenen Holzschild, d.h. pro Eistüte eine Sorte. Wer etwas anderes will, muss gehen. Kunden dürfen den Laden nicht betreten, sie müssen draußen vor dem Klappfenster warten. Doch die Qualität und Einzigartigkeit spricht sich herum: An heißen Tagen stehen die Leute sogar bis um den Block für das in ganz New York berühmte Eis an. Und sogar große Medien wie das Wirtschaftsmagazin brand eins berichteten bereits darüber.

Gibt es in Eurer Stadt auch solch originelle Läden, die sich herumsprechen?

So macht man Werbung.

Im Netz macht gerade ein Video die Runde, das zeigt, wie funktionierende Werbung aussehen kann.

Der Clou: Dieser Spot wurde nicht aufwändig mit teuren Models in einer noch teureren Umgebung gedreht, sondern ganz einfach in einer Uni-Mensa mit echten Studenten. Mehrere versteckte Kameras filmen die Reaktionen der Studenten dabei, wie sie allerlei lustige Überraschungen mit dem vermeintlichen Cola-Automaten erleben.

Spätestens, wenn er eine frische Pizza serviert, schmunzelt auch der Betrachter des Videos und die Botschaft “Coca Cola makes people happy” erfüllt sich. Diese Idee ist so genial wie einfach – und Coca Cola in aller Munde. Und wem schickt Ihr jetzt dieses Video? ;-)

Fachvortrag von Dottore.

Martin – aka trnd-Partner Dottore – war beim Digital Camp der Agentur Scholz & Friends eingeladen, eine Keynote zu halten. Unter dem Titel “Willkommen im Rattenkäfig” erklärt er, wie fundamental sich die Medienlandschaft derzeit verändert und was das für Werbung und Marketing bedeutet.

Wenn Ihr Euch für die größeren Hintergründe von “trnd – Marketing zum Mitmachen” interessiert, wenn Ihr wissen wollt, warum wir als Kunden heutzutage keine Laborratten mehr sind, die von Werbeplakaten und TV-Werbung ferngesteuert werden und wenn Ihr eine halbe Stunde Zeit habt, dann guckt Euch diesen spannenden Vortrag an. Los geht’s:

Marketing für sich selbst.

Marketing kann man nicht nur für Produkte machen, sondern auch für Menschen – z.B. für sich selbst. So berichtet die Onlineausgabe der W&V von der ungewöhnlichen Jobsuche der Frankfurterin Kinga Komora.

Anstatt eine der üblichen “Suche Arbeit”-Anzeigen zu schalten, kommt die Texterin auf die Idee, ihre Berufsbezeichnung Senior Texterin (engl. so viel wie leitende Texterin) bedingungslos ins Deutsche zu übersetzen. Dabei bedient sie sich allerdings nicht der Sprache, sondern setzt diesen Begriff einfach in einen neuen Kontext:

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Foto: Kerstin Richter, Quelle: Onlineausgabe der W&V

Sie hat ihre “Anzeige” an eine Gehhilfe für Senioren geheftet und diese auf einem Event für Kreative geparkt, wo sie potentielle Arbeitgeber vermuten kann. Wohl mit Erfolg, da sich laut W&V bisher etliche Agenturen bei ihr gemeldet haben.

Onlineversand bietet umweltbewussten Kundenservice.

Im Columbia Sportswear Online-Shop können Kunden seit Längerem mit gutem Umweltgewissen einkaufen. Bei der Bestellung kann jeder angeben, dass er seine Ware in einem gebrauchten Paket erhalten möchte, wie u.a. die Seite www.damniwish.com meldet. Mehr als 60 % der Kunden entscheiden sich für einen gebrauchten Versandkarton.

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Versandoption bei Columbia Sportswear “re-use box” (Bildquelle: www.damniwish.com)

Eine tolle Idee, die es leider erst mal nur für den US-amerikanischen Markt gibt, aber auch für Europa interessant ist. Denn in den heutigen Boom-Zeiten des Versandhandels werden unglaublich viele Pakete verschickt. Laut eigenen Angaben transportiert allein die DHL 2,6 Mio. Pakete in Deutschland. Werktäglich!

Nun vermehren sich unsere Ressourcen nicht wie von Zauberhand – ein Grund mehr, auch beim Shoppen umweltbewusst zu handeln. Und umso besser, wenn Hersteller und Versandhändler wie Columbia nachhaltigen Service anbieten.

Columbia hat nun die Aktion “A box life” gestartet, bei der die Kunden nachvollziehen können, wo ihr Paket schon überall war. Damit regt der Hersteller seine Kunden spielerisch zu mehr Umweltbewusstsein an und Pakete werden so oft wie möglich verwendet.

Welchen Service für mehr Um­welt­be­wusst­sein wünscht Ihr Euch von Versandhändlern?