Ahnenforschung im Internetzeitalter.

Woher kamen unsere die Urgroßeltern unserer Großväter? DNA-Studien haben gezeigt, dass wir alle auf gemeinsamen Vorfahren zurückblicken können, die vor 50.000 bis 200. 000 Jahren in Afrika lebten. Nachdem unsere Vorfahren aus Afrika auswanderten, hat sich die DNA von uns Menschen über viele Generationen verändert und zu dem gemacht was bzw. wer wir heute sind. ;-) Spannende Vorstellung, die mit dem ersten Online-DNA-Projekt mit dem Namen “The DNA ANCESTRY Project” eine gewisse Transparenz erhält.

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Nach Einreichen eines Speicheltests kann jeder von Euch seine DNA von einem Forscherteam analisieren lassen. Natürlich nicht ganz umsonst, so kostet eine einfache DNA-Analyse 119 Dollar. Danach kannst Du mit Hilfe Deiner individuellen DNA-Daten auf Ahnen-Erkundungstour gehen und vergleichen, ob andere User auf die gleichen genetischen Ursprünge wie Du zurückblicken. Was meint ihr zu dem Konzept? Wer von Euch hat bereits Ahnenforschung über das Internet betrieben? Schreibt einfach einen Kommentar.

Diskussion

Meinungen der trnd-Partner

21.11.07 - 21:17 Uhr
von KCdaRookee

Speicheltest? Das klingt für mich mehr nach Schwerverbrechensbekämpfung! Allein deswegen würde ich es nicht tun! Ansonsten kann es wirklich für viele Menschen ganz interessant sein!

21.11.07 - 21:41 Uhr
von 7.dos

Klingt interessant und für mich gar nicht nach Schwerstverbrecher. Hält dann eher davon ab sich zu einer Straftat verleiten zu lassen :)

Aber $119-199 für das Testset und das mögliche Ergebnis, dass ich mit Hans-Wurst im Haus nebenan über 23³ Generationen verwandt bin… Das muss nicht sein. Mit solchen Tests arten “Familientreffen” viel zu sehr aus :D

21.11.07 - 22:29 Uhr
von stern77

Ich wollte mich schon lange mal auf Ahnenforschung begeben,aber der Preis dafür erscheint mir sehr hoch und schreckt mich ab.

21.11.07 - 22:36 Uhr
von nettertyp

Das hört sich ja richtig spannend an :-) wär das nicht ein tolles Projekt?

22.11.07 - 6:00 Uhr
von KCdaRookee

Also wenn es ein Projekt wird, dann wäre ich dabei, obwohl ich diesen Comment vorhin geschrieben habe! Nur um zu wissen, wie es abläuft usw.

22.11.07 - 11:51 Uhr
von voerdus

Also ich hätte da so meine Bedenken, ich möchte nicht in einer solchen DNA-Datenbank gespeichert sein.
Und bei dem Preis?

22.11.07 - 12:47 Uhr
von Sissi78

Ich würde solch “intimen” Daten auch ungerne rausgeben - und noch dazu, dass jeder seine dann mit mir vergleichen kann. Nein, Danke!

22.11.07 - 19:23 Uhr
von Mr.Perkins

So kann man sich auch eine DNA Datenbank aufbauen… ;)

23.11.07 - 1:05 Uhr
von suedkind

Ich denke mir das Projekt wird seine Kunden finden. Ahnenforschung ist zwar primär das Steckenpferd von ergrauten Zeitgenossen.
Aber vor allem online gibt es auch viele junge Menschen, die zumindest mal beginnen einen Stammbaum zu bauen, siehe z.b. verwandt.de.
Wenn man ein wenig weiss, was an Geld in Ahnenforschung gesteckt wird um an Dokumente oder Erinerungsstücke heranzukommen, da sind 119 Dollar gar nicht so viel.

23.11.07 - 2:26 Uhr
von illuminato

Die eigene DNA preisgeben für diesen Anbieter? Never ever.. ;)
Im Übrigen müssten ja schon ne ganze Menge Leute bereit sein, die 119 Dollar (was ja dank des schwachen Dollars derzeit echt gar nicht so viele €uros sind *g*) zu zahlen - sonst gibt es ja viel zu wenig Vergleichs-DNA… Und das ist glaube ich eher unrealistisch. ;)

23.11.07 - 12:15 Uhr
von snookie

wie will ich denn mit dem DNA-Test Ahnenforschung betreiben? Irgendwie ist das zu hoch für mich. Preislich ok, aber niemals!

23.11.07 - 12:40 Uhr
von illuminato

Na die DNA von allen Einsendern wird auf Ähnlichkeiten, Übereinstimmungen überprüft und daran dann die die Nähe des “Verwandtschaftsgrades” bemessen… ;)

23.11.07 - 17:31 Uhr
von Pinguu

Ich finde dieses Experiment ziemlich spannend und würde dafür auch meine Speichel “rausrücken”, wer weiß was sich da so für Verbindungen und Verwandtschaften ergeben?? :D

23.11.07 - 19:08 Uhr
von 7.dos

Á la: “Mr. Gates, ich bin ihr Sohn!” *Schonmal großes Baankkonto anleg*…
Kann aber auch schnell in “Herr Drews, ich bin ihr Sohn!” *Schonmal Strick bestell*

Vielleicht isses wie Mr.Perskins schon sagte nur ein Versuch sich eine Klonarmee wie bei Star Wars aufzubauen :)

23.11.07 - 19:55 Uhr
von Homburgerin

Also, ich finde die Ahnenforschung mit echten Menschen in der Verwandtschaft viel interessanter. Das macht auch viel mehr Spaß, wenn man sich mit den Menschen aus seiner Verwandtschaft unterhält. Und die ganzen Geschichten, die einem da wieder zu den Leuten einfallen.
Derzeit trage ich unseren Familienstammbaum hier ein: http://www.verwandt.de Kostet nix und ist supereinfach zu Bedienen.
Mit DNA-Tests kann man sicherlich entfernte Verwandte aufspüren, aber ich halte das für nicht so ausgereift. Es scheint mir mehr so eine Geldmacherei zu sein …

23.11.07 - 23:56 Uhr
von suedkind

Ach ja, einen vergleichbaren Service gibt es bei http://www.23andme.com

25.11.07 - 20:39 Uhr
von Chrissy17

Ahnenforschung ist generell bestimmt sehr interessant.
Aber ich würde niemals 199 Euro für einen Speicheltest ausgeben nur um nachher zu erfahren, welcher meiner unliebsamen Mitmenschen um mich herum eventuell noch zu meinem Ahnenstamm gehört.

Dann lebe ich lieber ohne viel Wissen in Ruhe weiter.

26.11.07 - 20:12 Uhr
von 7.dos

Es sind Gott sei Dank nur 199 Dollar, also nicht soooo viel wie 199 Euro beim derzeitigen Wechselkurs ;)

26.11.07 - 21:31 Uhr
von Mr.Perkins

@suedkind: Vor allem das Interessante an dem Service http://www.23andme.com sind die Investoren… Aber schaut selbst: https://www.23andme.com/about/corporate/

26.11.07 - 22:00 Uhr
von Mr.Perkins

Was auch noch sehr Interessant ist, ist das dieses “Projekt” zusammen mit GeneBase ins Leben gerufen wurde. Hier widerrum ist GeneBase eine Tochter eines Kanadischen Gen- und Forensiclabors mit dem Namen Genetrack Biolabs Inc., welches über 500 Labore weltweit unterhält.Na ja nix besonderes eigentlich, aber was dann doch wieder interessant ist, ist der sogennante “Scope of Accreditation”:
http://www.scc.ca/Asset/iu_files/lab_scope_gb_inc_e.pdf

Hier stellt sich mir nun die Frage ob in Zukunft bei Verbrechen, bei denen DNA Spuren gefunden werden, nicht doch zuerst mal solche Projekte “befragt” werden… ?

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