Ahnenforschung im Internetzeitalter.
Woher kamen unsere die Urgroßeltern unserer Großväter? DNA-Studien haben gezeigt, dass wir alle auf gemeinsamen Vorfahren zurückblicken können, die vor 50.000 bis 200. 000 Jahren in Afrika lebten. Nachdem unsere Vorfahren aus Afrika auswanderten, hat sich die DNA von uns Menschen über viele Generationen verändert und zu dem gemacht was bzw. wer wir heute sind.
Spannende Vorstellung, die mit dem ersten Online-DNA-Projekt mit dem Namen “The DNA ANCESTRY Project” eine gewisse Transparenz erhält.
Nach Einreichen eines Speicheltests kann jeder von Euch seine DNA von einem Forscherteam analisieren lassen. Natürlich nicht ganz umsonst, so kostet eine einfache DNA-Analyse 119 Dollar. Danach kannst Du mit Hilfe Deiner individuellen DNA-Daten auf Ahnen-Erkundungstour gehen und vergleichen, ob andere User auf die gleichen genetischen Ursprünge wie Du zurückblicken. Was meint ihr zu dem Konzept? Wer von Euch hat bereits Ahnenforschung über das Internet betrieben? Schreibt einfach einen Kommentar.


von KCdaRookee
Speicheltest? Das klingt für mich mehr nach Schwerverbrechensbekämpfung! Allein deswegen würde ich es nicht tun! Ansonsten kann es wirklich für viele Menschen ganz interessant sein!
von 7.dos
Klingt interessant und für mich gar nicht nach Schwerstverbrecher. Hält dann eher davon ab sich zu einer Straftat verleiten zu lassen
Aber $119-199 für das Testset und das mögliche Ergebnis, dass ich mit Hans-Wurst im Haus nebenan über 23³ Generationen verwandt bin… Das muss nicht sein. Mit solchen Tests arten “Familientreffen” viel zu sehr aus
von stern77
Ich wollte mich schon lange mal auf Ahnenforschung begeben,aber der Preis dafür erscheint mir sehr hoch und schreckt mich ab.
von nettertyp
Das hört sich ja richtig spannend an
wär das nicht ein tolles Projekt?
von KCdaRookee
Also wenn es ein Projekt wird, dann wäre ich dabei, obwohl ich diesen Comment vorhin geschrieben habe! Nur um zu wissen, wie es abläuft usw.
von voerdus
Also ich hätte da so meine Bedenken, ich möchte nicht in einer solchen DNA-Datenbank gespeichert sein.
Und bei dem Preis?
von Sissi78
Ich würde solch “intimen” Daten auch ungerne rausgeben - und noch dazu, dass jeder seine dann mit mir vergleichen kann. Nein, Danke!
von Mr.Perkins
So kann man sich auch eine DNA Datenbank aufbauen…
von suedkind
Ich denke mir das Projekt wird seine Kunden finden. Ahnenforschung ist zwar primär das Steckenpferd von ergrauten Zeitgenossen.
Aber vor allem online gibt es auch viele junge Menschen, die zumindest mal beginnen einen Stammbaum zu bauen, siehe z.b. verwandt.de.
Wenn man ein wenig weiss, was an Geld in Ahnenforschung gesteckt wird um an Dokumente oder Erinerungsstücke heranzukommen, da sind 119 Dollar gar nicht so viel.
von illuminato
Die eigene DNA preisgeben für diesen Anbieter? Never ever..

Im Übrigen müssten ja schon ne ganze Menge Leute bereit sein, die 119 Dollar (was ja dank des schwachen Dollars derzeit echt gar nicht so viele €uros sind *g*) zu zahlen - sonst gibt es ja viel zu wenig Vergleichs-DNA… Und das ist glaube ich eher unrealistisch.
von snookie
wie will ich denn mit dem DNA-Test Ahnenforschung betreiben? Irgendwie ist das zu hoch für mich. Preislich ok, aber niemals!
von illuminato
Na die DNA von allen Einsendern wird auf Ähnlichkeiten, Übereinstimmungen überprüft und daran dann die die Nähe des “Verwandtschaftsgrades” bemessen…
von Pinguu
Ich finde dieses Experiment ziemlich spannend und würde dafür auch meine Speichel “rausrücken”, wer weiß was sich da so für Verbindungen und Verwandtschaften ergeben??
von 7.dos
Á la: “Mr. Gates, ich bin ihr Sohn!” *Schonmal großes Baankkonto anleg*…
Kann aber auch schnell in “Herr Drews, ich bin ihr Sohn!” *Schonmal Strick bestell*
Vielleicht isses wie Mr.Perskins schon sagte nur ein Versuch sich eine Klonarmee wie bei Star Wars aufzubauen
von Homburgerin
Also, ich finde die Ahnenforschung mit echten Menschen in der Verwandtschaft viel interessanter. Das macht auch viel mehr Spaß, wenn man sich mit den Menschen aus seiner Verwandtschaft unterhält. Und die ganzen Geschichten, die einem da wieder zu den Leuten einfallen.
Derzeit trage ich unseren Familienstammbaum hier ein: http://www.verwandt.de Kostet nix und ist supereinfach zu Bedienen.
Mit DNA-Tests kann man sicherlich entfernte Verwandte aufspüren, aber ich halte das für nicht so ausgereift. Es scheint mir mehr so eine Geldmacherei zu sein …
von suedkind
Ach ja, einen vergleichbaren Service gibt es bei http://www.23andme.com
von Chrissy17
Ahnenforschung ist generell bestimmt sehr interessant.
Aber ich würde niemals 199 Euro für einen Speicheltest ausgeben nur um nachher zu erfahren, welcher meiner unliebsamen Mitmenschen um mich herum eventuell noch zu meinem Ahnenstamm gehört.
Dann lebe ich lieber ohne viel Wissen in Ruhe weiter.
von 7.dos
Es sind Gott sei Dank nur 199 Dollar, also nicht soooo viel wie 199 Euro beim derzeitigen Wechselkurs
von Mr.Perkins
@suedkind: Vor allem das Interessante an dem Service http://www.23andme.com sind die Investoren… Aber schaut selbst: https://www.23andme.com/about/corporate/
von Mr.Perkins
Was auch noch sehr Interessant ist, ist das dieses “Projekt” zusammen mit GeneBase ins Leben gerufen wurde. Hier widerrum ist GeneBase eine Tochter eines Kanadischen Gen- und Forensiclabors mit dem Namen Genetrack Biolabs Inc., welches über 500 Labore weltweit unterhält.Na ja nix besonderes eigentlich, aber was dann doch wieder interessant ist, ist der sogennante “Scope of Accreditation”:
http://www.scc.ca/Asset/iu_files/lab_scope_gb_inc_e.pdf
Hier stellt sich mir nun die Frage ob in Zukunft bei Verbrechen, bei denen DNA Spuren gefunden werden, nicht doch zuerst mal solche Projekte “befragt” werden… ?