Real-Life Spam.
Heute Mittagessen mit den Kollegen: wir diskutieren die aktuellen und zukünftigen trnd-Projekte und spinnen Ideen. Und pardauz: kömmt ein Promoter an den Tisch, setzt sich zu uns und erzählt von interessantem neuen Service, ganz wichtig jetzt.
- “Wolle habe interessante neue Zeug?”
- “Nee, interessiert mich nicht.”
Trotzdem macht er weiter, verteilt Zettel und schwafelt über den Service, den er promoten soll: Real-Life Spam. Ärgerlich und sinnlos. Bin mal gespannt, wann die ersten Leute raumlaufen und fragen: “Want Viagra, Valium?” oder “Sie werden sich sicher wundern, dass ich zu Ihnen an den Tisch komme. Ich komme nämlich im Auftrag eines afrikanischen Königs, der eine größere Summe Geld ins Ausland transferieren will!”

von Janina
Wieso laßt ihr solche Leute überhaupt rein?!
Mal sehen wann mich der erste Anquatscht und mir als Frau diese besagte Verlängerung anbietet *lol*
von .rob
ähm … hab ich ich meiner Erzählung vergessen: das war im Cafe nebenan
von Flirty
hrhr… Real Life Spam. Gibts aber schon lange bei den Rosen-Indern (oder anderen Rosenverkäufern). Denen kann man auch 10x sagen das man keine will und sie labern weiter. Genauso bei diversen ausländischen Verkäufern in z.B. Straßburg
Tja… ich wäre für nen real-life Spamfilter
soll mal jemand entwickeln!
von dotCreative
au ja diese schwarzen gullu gullu männer mit ihren feuerzeugen
Ja aber komisch das mal was ins real life aus dem internet kommt. Normalerweise doch immer anderst rum!
von .rob
hmm … keine Diskriminierungen bitte. Die Leute, die solche Promo-Jobs machen können ja nix dafür, die machen ja nur einen Job. Es geht nur um das System an sich …
von Andy
promotion is in meinen augen ein ziemlich wichtiges instrument beim marketing, egal ob positiv oder negativ, man wird sich die kern-aussage doch merken… und sollte man mal ein prdukt dieser art brauchen, kann der promotor von damals durchaus positiv beeinflussen, ganz einfach, weil man sich eher an das produkt erinnert, als an die konkurrenz… und promoter sind meist nicht grad die schlimmsten menschen, im gegenteil, im prinzip tut es einem selbst leid, dass ma nervt, aber es is halt a job und geld brauchen wir alle, also versucht ma als promo-heini, den kunden so wenig wie möglich zu belästigen!
von StPersiel
Was war das denn für ein “Zeug”? Vielleicht wirklich was Interessantes!?
von .rob
Es war Hotspot-WLan-Nutzungs-Vertrags-Zeug einer AOL-Tochterfirma
von oliver
So gesehn konsequent: AOL hat den Real Life Spam ja erfunden - mit Abermillionen von 20-Stunden-Gratis-Surfen-CDs (die - wie wir ja alle aus Futurama wissen - im 31. Jahrhundert als Teil eines gigantischen Müllkometen auf die Erde stützen werden)
von 7.dos
@dotCreative : Kommst du etwa aus Straßburg ? Denn da war alles voll von den Gullu Gullu Männern…
Kenn das sonst nur in Stuttgart im M1, der Roseninder und eben jetzt auf der GC-Messe die Zettelverteiler, die alle halbe Stunde mit dem Besen den Stand von den fallengelassenen Zetteln, die sie eben verteilt haben wieder freischaufeln. Das ist so eine Geldverschwendung, diese ganzen Promo-Flyer und Prospekte und Co, die jedem Nerd in die Hand gedrückt werden landen eh zu 99,9999 % auf dem Boden und die restlichen 0,0001 % lassen es im Müll oder auf Tischen liegen oder schmeißen es daheim weg…
Trackback von trndblog » Blog Archive » Adwalkers
[...] Werbetafeln, Werbespots, Werbeanzeigen und Pop-Ups kennen wir alle. Doch wie sieht es mit “lebender Werbung” aus? Vor kurzem hatten wir einen Beitrag über Real-Life Spam. Doch in Amerika gibt es jetzt eine ganz neue Form von Werbung: So genannte Adwalkers. Sie tragen Westen mit integrierten Displays, auf denen Werbespots von Firmen gezeigt werden. Auch Spiele oder Umfragen können über das Display gemacht werden. Behangen mit ihrer Ausrüstung laufen sie dann durch Stäfte, Einkaufszentren oder auch Messen und werben neue Kunden. [...]