Origami. Häh?
Das war er, also der große Coup dieser CeBIT: Eine völlig neue Geräteklasse und niemand hatte so richtig etwas davon gehört. Groß war die Aufregung.
[engadget]
Tja, und schnell ist er vorbei, der Hype. Wenn man genau nachdenkt: Wozu das Ding? Genau genommen, ist es nichts anderes als ein kleiner Tablet mit 7-Zoll-Monitor. Also zu klein, um damit arbeiten zu können und zu groß, um jederzeit und überall mitgenommen zu werden. Mit der benötigten Peripherie sowie den extra Batterien - eine hält auch nur drei Stunden - landet man beim Preis wohl beim Laptop.
Ich hätte höchstens beim Lifestyle eine Chance gesehen, wenn das Gerät mit tollen Features zur Interaktion im alltäglichen Leben, und zwar mit dem Umgebung und mit anderen Origamistas, versehen gewesen wäre. Aber nicht mal den Projektnamen Origami durfte er behalten, sondern heisst schnöde UMPC.
Vielleicht ganz treffend folgendes Bild:
Ich lasse mich gerne positiv überraschen.

von 7.dos
Klingt interessant… Andere tolle Neuigkeiten von der CeBIT : http://www.unf-unf.de/pics/cebit.jpg
von Brighty
naja….
ich könnt mir vorstellen, dass man sich da besser ein schlepptop UND ein gescheites handy leisten kann als das teil….
von psyspy
Mh ein Notenizerphone…toll!
Es kann mehr als ein Handy, weniger, als ein notebook und irgentwie genauso wenig richtig, wie ein Organizer.
von Dominik
Dann lieber OQO. Sieht besser aus, ist wesentlich kompakter, schon länger auf dem Markt, hat eine Tastatur u.v.m.
Da waren Winzigweich™ mal wieder richtig kreativ. UUUUUMPCCCC. Das klingt wie das Geräusch welches das Teil beim Runterfallen und anschließenden Aufprall auf einen harten Untergrund erzeugt.
Nach der ersten (kläglich erfolglosen) Tablet-Generation 1 (12″ Notebooks ohne Tastatur) kommt jetzt die verkleinerte Version, ohne dem Besitzer Möglichkeiten an die Hand zu geben, den speziellen Formfaktor nutzbar zu machen. Naja, Apple wird es in zwei Jahren in GUT anbieten.
von Brighty
nur mal sonne frage…
bilde ich mir die Bedienelemente da an der Seite nur ein?
(bzw. verfügt das dingen nicht mal über nen touchscreen??)
von blacklibra
Viel zu teurer Stiftcomputer im Taschenbuch-Format mit Batterien, die nur für wenige Stunden Strom liefern …
Moment mal, das hatten wir doch schon mal, oder? Richtig, das Teil hieß Newton, wurde 1993 von Apple auf den Markt gebracht und war bekanntermaßen ein geschäftlicher Flop.
Man könnte jetzt aus den Fehlern anderer lernen, muss man aber nicht.