Archive for Februar, 2006

Neue Werbeflächen (Bankvertising).

Neue Werbeflächen braucht das Land! Nach Sand- und Roofvertising der letzte unentdeckte Schrei: Bankvertising!

0602 Danke

Der Kontoauszug: ein Eldorado für Augen. Warum muss hier “sagt danke” stehen? Vielleicht ist Aldi nicht das beste Beispiel, aber anstatt SAGT DANKE könnte man sicher den einen oder anderen guten Werbespruch, ein Rabatt anbringen, oder - achtung clever! - ein SMS Code für eine Promotion. Wau!

Vielleicht kommt die Bank auch darauf, den Kontoauszug als Werbefläche zu vermarkten, und alle sind glücklich.

Genau richtig.

Wenn man dem hier glauben darf, dann kommt die Lösung gleichzeitig mit meinem neuen Handy ins Haus geflattert. So ist zu lesen:

mobileGlu currently supports del.icio.us, Flickr, moblogUK, upcoming.org, and RSS feeds with more being added as time goes on

Punkto eins, zwei und fünf sind ziemlich bestimmende Komponenten in meinem Leben. Jetzt auch unterwegs. Angst vor Informationsüberfluss? iwo.

[via Spreeblick]

Auf die Verpackung kommt’s an.

Da ist man Mitbetreiber des GröBlaZ* und verkauft seinen halb kaputten Laptop.

Laptop

Irgendwie bin ich mir sicher, wenn nicht ein kaputter Laptop, sondern eine jahrelange Inspirationsquelle oder ein mana-Reservoir mit Blogmagic ™ zum Verkauf stünde, wäre da wesentlich mehr zu holen (kostenloser Tipp für A-List-Blogger).

*Größter Blog aller Zeiten

Sandvertising, Roofvertising.

Zwei weitere Beispiele für Werbung, die nicht nur Eyeballs, sondern vielleicht auch Buzz generiert: Beach’n Billboard bietet Sandvertising und walzt dabei die Werbebotschaften in den Sand-Strand.

guteaugenundso.jpg

Roofads nutzt mit Roofvertising die Gunst der Google-Maps-Stunde und malt Werbebotschaften auf Dächer, die in Googlemaps oder an Flughäfen oft aus der Vogelperspektive betrachtet werden.
[via MIT Advertising Lab]

Es wird schon, ganz langsam.

Ein Blick zu Martin Röll verrät: wir sind auf der richtigen Spur! Es geht nicht mehr um Suchmaschinenoptimiererung, sondern um Traffic. Leider bleibt die These einen Schritt zu kurz stehen: es geht auch als um viel mehr als um Traffic. Ich unterstelle Martin einfach, er teilt die Meinung, dass viel Traffic auf guten Dialog basiert. Aber das sollte man viel deutlicher hervorheben.

Wir werden virtuell. Irgendwann.

Gerade habe ich mich an ein spannendes Buch von Ray Kurzweil erinnert. In The Age of Spiritual Machines orakelt der Meister der künstlichen Intelligenz, dass die Menschen ihre Körperfunktionen zunehmend von Computern verbessern und unterstützen lassen, bis sie sich eines Tages komplett von ihrer Eiweiss-Wasser-Hülle lösen und komplett digital in eine virtuelle Welt eingehen *grusel*

In dieser digitalen Welt können wir dann - die notwendigen Backups und die Betriebssicherheit vorausgesetzt - unendlich lange existieren. Eine Vorstufe ist die digitale Kommunikation, sind digitale (Web-)Lebensbereiche und - deshalb komme ich drauf - auch eine digitale Parallelwelt wie Second Life, in dem man Leben, Arbeiten und sogar Geld verdienen kann. Wir sind also schon auf dem Kurzweil-Weg unterwegs. Oder?

Virtuelle Mode.

Aimee Weber ist Modedesignerin. Mit dem Label *PREEN* hat sie sich selbständig gemacht, betreibt mittlerweile mehrere Läden und bringt alle paar Monate eine neue Kollektion heraus. Der Verkauf läuft prima, bald kann Sie davon leben. Das Besondere dabei: Aimees Klamotten bestehen nicht aus Stoff und Faden, sondern aus 3D-Daten. Und ihre Läden befinden sich ebenfalls nicht im realen Leben, sondern in einem derzeit angesagten Multiplayer-Online-Game Second Life. Dort kann man nicht nur sein virtuelles Ebenbild erschaffen, sondern auch Häuser bauen, Grundstücke kaufen oder eben Sachen herstellen und verkaufen. Das nenne ich Jobs der Zukunft!

preen.jpg

[gefunden in der aktuellen DE:BUG]

Anschauen: XOLO.TV

Kleiner Tipp für alle Video-Podcast Fans und solche, die es werden wollen: XOLO.TV - GabeMac stellt wöchentlich neue Video Podcasts und Media Blogs vor - kurzum: alles, was sich durch das Web bewegt. Sehenswert!

xolotv.jpg

Depeche Mode.

Auch wenn ich gerne dem Alex länger zugehört hätte, war die Alternative natürlich keine schlechte. Also schnell raus in den Regen, mit der U-Bahn in die Olympiahalle. Aus guten alten Olympiastadion-Tagen bin ich ja volle Züge gewohnt, nur waren es diesmal keine gröhlenden fahnenschwenkenden Fußballanhänger, sondern ein interessanter Mix an Leuten, die offensichtlich das gleiche Reiseziel hatten wie ich.

Depeche

Podcasting - Hype oder relevanter Kanal?

Klaus Eck, der Förderkreis IT- und Medien-Wirtschaft München und der Marketing-Club München hatten zu einer Veranstaltung rund um das Thema Podcasting eingeladen und Rakeman, Markus und myself haben uns die Sache mal angesehen.

Den Start machte Alex Wunschel vom Tellerrand- und PimpMyBrain Podcast in gewohnt souveräner Manier.

podcasting