Es wird schon, ganz langsam.
Ein Blick zu Martin Röll verrät: wir sind auf der richtigen Spur! Es geht nicht mehr um Suchmaschinenoptimiererung, sondern um Traffic. Leider bleibt die These einen Schritt zu kurz stehen: es geht auch als um viel mehr als um Traffic. Ich unterstelle Martin einfach, er teilt die Meinung, dass viel Traffic auf guten Dialog basiert. Aber das sollte man viel deutlicher hervorheben.
Ganz rhetorisch: ich verbrenne viel Geld, damit die Leute auf mich aufmerksam werden (auch SEO, oder Suchmaschinenoptimierung). Wenn ich (tschuldigung) ein Schild mit:
gratis Sex
vor der Tür aufhänge, gibt das garantiert brutalst viel Traffic (@.rob: Augentraffic
. Nur eben kein besonders nachhaltiger, wenn ich nicht liefern kann. Der Traffic kann ein einmaleffekt sein, oder negativ geladen.
Neulich haben .rob und ich über jemanden gesprochen, der in seinem Online-Shop (und nach eigenen Angaben) gut 2.000 Besucher vorweisen kann. Abschlüsse aber leider kaum.
Und hier kommt es auf den Dialog und das Fulfilment an. Der viele schöne Traffic sollte in beiden Richtungen gehen. Also weg von den Augen, hin zum Hirn und zum Mund.
Wenn man die Wertschöpfung aufbohrt bzw, ein wenig weiter denkt, fängt der Traffic nicht nur in einem Rechner oder Router an, sondern schließt die eigenen elektrischen Impuse im Körper mit ein – und zwar die im Hirn

von .rob
Da möchte ich noch die Geschichte mit dem Trichter von Seth Godin anbringen. Wenn ich viele Leute/Interessenten (Traffic) oben in den Trichter meiner Website reinschütte, und der Trichter unten offen ist … dann fallen alle wieder raus
http://sethgodin.typepad.com/seths_blog/2006/01/understanding_t.html