Archive for Februar, 2006
Wo Bist Du?
Interessant! Laut einer (unrepräsentativen) Studie wird in 84% der Gespräche über Handys der eigene Standort entweder gefragt oder mitgeteilt. Für meinen Teil kann ich nur bestätigen, dass ich Leute genau diese Frage stelle, wenn sie offentlichtlich unterwegs sind. Nicht: “Störe ich?” sondern “Wo bist Du?“. Und zwar sehr früh im Gespräch. Tatsächlich hat der Aufenthaltsort des Gegenüber oft keinen Einfluss auf den Kern des Gesprächs. Ich denke, es ist einfach Neugierde.

“Rrriinnngg”
Garantiert CI-frei.
Dieses feine Angebot flatterte mir gerade in die Inbox: ein Logo Re-Design, garantiert komplett Corporate-Identity-frei! Für die Unternehmen von heute optimal. Zu nichtssagenden Produkten und sinnfreien Websites kommen CI-freie Logos

Gewinnchance in der U-Bahn.
Viel zu viele Dinge werden negativ formuliert:
- Wer am Salatbuffet zweimal nimmt, wird erschossen!
- Versandgebühren werden extra berechnet!
- Frühstück nur bis 11:00 Uhr!
Aus Marketing-Sicht ungeschickt, denn ein paar Salatblätter können die Welt nicht kosten. Und den Hinweis “Bedienen Sie sich an unserem Salatbuffet so oft Sie möchten” erzählt man wahrscheinlich gerne weiter (die Qualität des Salates vorausgesetzt).

Aber nun zum Thema im münchener Untergrund: ich stehe also vor einem Automaten der MVV und will ein Ticket zu einem Ort ganz weit draussen lösen. Bin ich noch nie hingefahren, weiss also auch nicht, ob ich Zone 1 mit Zuschlag oder Zone 3 geteilt durch Tarifgebiet 5 wählen soll. Obwohl ich ein Latinum besitze, überfordert mich die Kiste. Was tun? Das mannigfaltige Tarifangebot länger studieren und die U-Bahn versäumen? Schwarzfahren? Ich entschliesse mich, nach Bauchgefühl ein Ticket für Zone 3 zu lösen, das ist wahrscheinlich viel zu viel, bringt mich aber im Fall der Kontrolle nicht in Schwierigkeiten. Also ab in die U-Bahn und den Aufkleber bewundern: “Wer schwarzfährt, zahlt 60 Euro Strafe“.
Beobachtung am Rande.
Jetzt bin ich ziemlich verwirrt, und zwar nach der Lektüre diesen Artikels. Dort geht es unter Anderem um die Verlagerung von Marketingbudget weg vom Fernsehen und hin zu anderen Werbeformen. Meine Verwirrung dreht sich um diesen Absatz:
According to the BusinessWeek Top 100 Global Brands Scoreboard, Heineken has falled from #82 in 2001 to #100 in 2005. It is, in other words, hanging on to Top 100 classification by its fingernails. This might not be the time to move from TV to sports sponsorship.
In anderen Worten, man sollte die Werbeform nicht wechseln wenn die Marke aus den Top100 zu fallen droht. Zwar hat die Marke einen Wert, aber in der Betriebswirtschaft hat meines Wissens Umsatz Vorrang vor Markenwert. Wenn also die Abverkäufe am abkacken (tschuldigung) sind, dann muss man sich sehr wohl neue Vertriebs- und Marketingkanäle erschliessen, Mundpropaganda inbegriffen. Einer Marke davon abraten, weil sie aus den Top100 rausfallen könnte, ist schon very Marketing.
Rakeman goes dreigeh.
Das in meiner Hand ist ein Knochen Nokia N70, womit ich nun endlich dreigehfähig bin. Livebloggen macht nämlich Spaß.

Kleine Problemchen am Rande: eplus will mein Geld nicht! Ich versuche verzweifelt, eine Flatrate zu organisieren. Allerdings sind die Techniker so überlastet, dass meinem Antrag letzte Woche nicht statt gegeben wird, sakra. Auch sind noch null Inhalte drin, also Kontakte und Organiser. Dafür muss ich erst den entsprechenden Script in iSync 2+ installieren, iSync gibt’s nur für Tiger. Also Tiger bestellt :-/
Irgendwann klappt das! Falls jemand eine bessere Idee hat, oder den einen oder anderen Tipp: Ich bin dankbar!
Fortsetzung folgt.
In geheimer Mission.
Rakeman und BigT sind heute in geheimer Mission unterwegs und bloggen live auf dem Spreadshirt Projektblog. Nicht verpassen!
Quicken Dreh.
Dreh für die Hilfe-Videos im neuen Quicken 2007. Im h2omedia Studio bei uns. Jetzt muss ich zum Kaffeeholen um das Studio rumgehen



