Kinetische Fotografie
trnd-Partner emmerdale macht ziemlich geniale Fotos, und zwar als “kinetischer” Fotograf.

Ist gar nicht so schwer, und die Resultate sind berauschend. Wie das geht, beschreibt er hier (vielen Dank, emmerdale!):
Kinetische Fotografie.
Klingt kompliziert, ist aber einfacher, als ein gutes Stilleben zu fotografieren. Kinetisch zu fotografieren bedeutet, dass du alles machst, ausser die Kamera beim Auslösen starr auf ein Motiv zu halten.
Hier ein paar Beispiele:
- Bewege die Kamera bei der Aufnahme hin und her, vor und zurück,
- schleudere sie am Trageband herum,
- dreh dich mit ihr,
- lass sie von einem Gummiband baumeln,
- leg sie auf den Tisch gib ihr einen kräftigen Spin,
- und so weiter und so fort.
Die Möglichkeiten sind endlos. Am Tage solltest du am besten eine Langzeitbelichtung einstellen und die Blende weit genug schließen, damit deine Aufnahme nicht total überbelichtet wird.
Einfacher ist die Sache im Dunkeln. Dann funktioniert es auch mit Automatik-Einstellungen, da die Kamera von selbst länger belichtet. Punktuelle und helle Lichtquellen zaubern die tollsten Effekte. Nimm z.B. mal Ampeln, Neonreklamen oder sogar die Kontrolleuchte an deinem TV ins Visier und probier es aus.
Das beste ist, dass die schönsten Aufnahmen rein nach dem Zufallsprinzip entstehen.
Und hier noch ein kleiner Insight zu den Motiven “Plasma” (http://www.flickr.com/photos/emmerdale1000/74061537/) und “Nordic Lights” (http://www.flickr.com/photos/emmerdale1000/74061529/):
Das Objekt auf beiden Aufnahmen ist ein USB-Drehknopf für den PC, dessen Sockel mit einer blauen LED hell beleuchtet ist. Genau genommen ist das Motiv aber egal, Hauptsache es handelt sich um eine helle Lichtquelle in einem dunklen Umfeld.
Die Aufnahmen wurden im Macro-Bereich gemacht, also mit ca. 30 cm Abstand zum Objekt. Beim Auslösen habe ich die Kamera für “Plasma” kurz auf das Objekt gehalten, und dann schnell sehr nah herangeführt (dadurch wird die Lichtquelle unscharf) und dabei in kreisenden Bewegungen zu den Seiten bewegt (das ergibt diesen leuchtenden “Teppich”).
Für “Nordic Lights” ist das ganz ähnlich, bloß dass ich dabei die Kamera zusätzlich um ihre eigene Achse gedreht und dabei nach oben weggezogen habe.
Die beiden Ergebnisse waren übrigens die einzigen brauchbaren Fotos aus ca. 70 Versuchen. Aber das wars doch wert ![]()

von Bonestruca
und ?
ob das schön ist muss jeder für sich entscheiden, aber neu is das auf keinen fall. mein kleiner bruder hat auch ne digicam zu weihnachten bekommen und hat gestern mit belichtungszeiten rumgespielt - selbes ergebnis. gehen den trnd-lern die themen aus ? oder gar ganz die ideen ? bin ja mal gespannt was nach diesem (bauernfänger) “payback-projekt” so kommt =/
von polibear
jez ins das bild nen fettes grafitti rein und die sache sieht voll cremig aus glaub mir!
so voll geil in 3d das kommt sicher geil.!1^^