Bluespamming ist offiziell pfui.
Wer trotz aller Vorzeichen jetzt erst recht seine Kunden mit einer Bluespamming-Kampagne endgültig vergraulen will, dem sei noch die Aussage der englischen Mobile Marketing Association (MMA) ans Herz gelegt: Bluetooth marketing, und zwar die push-Version, ist pfui. MMA hat sich mit dieser Aussage ziemlich viel Zeit gelassen, aber immerhin.
Jemandem ungefragt eine Nachricht zuschicken, um ihn zu fragen ob er eine Nachricht erhalten möchte ist grundverkehrt. Nur weil jemand sein Bluetooth eingeschaltet hat und sichtbar ist, ist keine Einverständniserklärung zum Opt-in.

von bt-user
Das sehe ich anders.
Ich stimme zwar zu, dass das Anschalten von BT alleine noch keine Zustimmung zu Empfang von Werbung ist.
Ich wäre aber froh, wenn _jede_ Werbung, auch Radiowerbung oder TV-Werbung, mich erstmal um Erlaubnis fragen würde, ob ich sie sehen will.
Der Kunde sollte selber entscheiden, ob er BT fallweise anmacht und - im Einzelfall - zustimmt. Und die BT-Werber sollten nicht mit der hohen Funkreichweite argumentieren. Das würde ich auch als Spam ansehen.
Bei blöder Radio- und TV-Werbung kann ich einfach wegzappen. Und bei BT kann ich einfach den Empfang ablehnen oder BT ganz ausschalten.
So what?