Das habe ich mich auch schon öfters gefragt. Diese Frage, oder wohl eher die nicht geklärte Antwort darauf, ist der Grund, warum ich nicht 2$ im Monat für einen Flickr Pro-Account bezahle und meine komplette Fotosammlung an Flickr schicke, sondern lieber brav meinen Webspace-Traffic zahle und dort selbst eine Fotogalerie-Software betreibe. Davon kann ich nämlich eine Kopie erstellen, die bei jedem beliebigen anderen Webspace-Anbieter auch läuft, falls was passiert…
Abgesehen davon würde Flickr wohl tatsächlich irgendwo anders aus dem Grab aufsteigen, viele “Kopien” würden versuchen, an das heranzukommen, was Flickr einmal gewesen sein wird, aber keine dieser Kopien wird es schaffen, wieder die Foto-Community im Web zu werden.
Oder es läuft alles ganz anders, und Google hat bis dahin einen eigenen Foto-Sharing-Dienst ins Leben gerufen, der dann allein schon deswegen “cooler” als Yahoo’s Flickr ist, weil “Google” draufsteht.
Während Microsoft versucht, mit einem Foto-Produkt namens Max Kunden zu gewinnen…
Diejenigen, die das Internet nicht zu wichtig nehmen, würden sich über die wundern, die daraus ein Drama machen. Oder sich im Vorfeld darum Sorgen machen .
Ich bin überzeugt davon, dass ein neuer Service flickr mimen würde, so gut es geht.
Sich darüber Gedanken zu machen finde ich gar nicht sooo abwegig, denn trotz der Übernahme durch Yahoo (und die dazugehörigen „Jetzt wird alles besser“-Statements) geht flickr einmal pro Woche ungeplant in die Knie und bleibt für ein paar Stunden down. Das kann es nicht sein.
Wenn Flickr weg wäre, würde schnell Ersatz da sein, wie es ihn auch jetzt schon teilweise gibt. Leider lebt ein solches Projekt aber auch davon, dass es sich zum de-facto-standard entwickelt. Man denke nur an die Einbindung von Flickr in 43things.com oder ähnlichem. Solche Dinge wären dann wesentlich schwieriger möglich, wenn 5-10 verschiedene Anbieter sich halbwegs ausgewogen den Markt teilen (”Welchen der 5 blende ich standardmässig ein?” etc.).
@SuperFunk: danke für die Info + den Link. Ich nutze Flickr schon ziemlich lange – also weit vor Yahoo! Klar merkt man schon, dass da ein anderer Wind weht. Doch wer erwartet hätte, Flickr sei nur da um nett zu sein, täuscht sich (natürlich). Es geht um’s Geld machen, und gute Ideen werden erfahrugnsgemäss von den grossen geskauft. Und die “user experience” wird immer zusammengeführt, auch im negativen Sinne.
Es wäre wirklich nett, wenn Flickr seine Unschuld behalten hätte, aber wenigstens das Prinzip is ja noch das gleiche.
Und am allerwichtigsten: Es geht um die Bilderinhalte, nicht um die Qualität. Größtenteils zumindest
@rakeman: Ich sehe auch kein Problem darin, dass Yahoo natürlich finanzielle Interessen hat. Das ist für mich nur logisch und sichert den Fortbestand des Dienstes, was ja auch in meinem Interesse liegt.
Als Problem sehe ich es allerdings an, wenn ich (wie in der PräYahooFlickrÄra auch) einem Familienmitglied eine Einladung schicke, sich meine Bilder anzuschauen, und dieser noch keine Yahoo-Id hat. Der zwingende umständliche SignUp-Prozess (in dem er auch noch ein Häkchen entfernen muss um KEINE Yahoo-Mail-Adresse anzulegen) dürfte für die meisten zu viel sein (ist ja im oben verlinkten Artikel bzw. den Kommentaren recht gut beschrieben).
Mit einem OptIn-Ansatz: Eingeladender bekommt Passwort an seine Mail-Adresse geschickt und wird dann jederzeit drauf hingewiesen, dass er auch “Vollmitglied” (mit Adressangaben und Geburtsdatum) bzw. “Pro-User” werden kann, wäre Yahoo IMO wesentlich weiter gekommen auf dem Weg loyale Benutzer hinter sich zu schaaren.
Ich erwäge ernsthaft meine privaten Photos auf einem komplett anderen System zu hosten, bei dem diese Problematik nicht besteht, und Flickr nur noch für die öffentlichen Photos zu verwenden (was genau das Gegenteil des von Yahoo erwünschten Effekts sein dürfte…).
Und das als sogenannter “Pro-User”, der ja auch Geld dafür bezahlt hat, möglichst EINFACH die privaten Photos für Familie und Freunde zugänglich zu machen…
Ich kenn Flickr nicht mal. Muss meine Fotos ehrlich gesagt auch nicht ins Netz stellen. Da bau ich mir lieber selber ne Internetseite, auch wenn dort sicher nicht so viele vorbei schauen wie in solch einer Community —> Fred
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von individual8
Es würde irgendwoanders aus dem Grab aufsteigen…
von nicokaiser
Das habe ich mich auch schon öfters gefragt. Diese Frage, oder wohl eher die nicht geklärte Antwort darauf, ist der Grund, warum ich nicht 2$ im Monat für einen Flickr Pro-Account bezahle und meine komplette Fotosammlung an Flickr schicke, sondern lieber brav meinen Webspace-Traffic zahle und dort selbst eine Fotogalerie-Software betreibe. Davon kann ich nämlich eine Kopie erstellen, die bei jedem beliebigen anderen Webspace-Anbieter auch läuft, falls was passiert…
Abgesehen davon würde Flickr wohl tatsächlich irgendwo anders aus dem Grab aufsteigen, viele “Kopien” würden versuchen, an das heranzukommen, was Flickr einmal gewesen sein wird, aber keine dieser Kopien wird es schaffen, wieder die Foto-Community im Web zu werden.
Oder es läuft alles ganz anders, und Google hat bis dahin einen eigenen Foto-Sharing-Dienst ins Leben gerufen, der dann allein schon deswegen “cooler” als Yahoo’s Flickr ist, weil “Google” draufsteht.
Während Microsoft versucht, mit einem Foto-Produkt namens Max Kunden zu gewinnen…
von scheinzwerg
Diejenigen, die das Internet nicht zu wichtig nehmen, würden sich über die wundern, die daraus ein Drama machen. Oder sich im Vorfeld darum Sorgen machen
.
von MarS
Ich bin überzeugt davon, dass ein neuer Service flickr mimen würde, so gut es geht.
Sich darüber Gedanken zu machen finde ich gar nicht sooo abwegig, denn trotz der Übernahme durch Yahoo (und die dazugehörigen „Jetzt wird alles besser“-Statements) geht flickr einmal pro Woche ungeplant in die Knie und bleibt für ein paar Stunden down. Das kann es nicht sein.
von SuperFunk
Wenn Flickr weg wäre, würde schnell Ersatz da sein, wie es ihn auch jetzt schon teilweise gibt. Leider lebt ein solches Projekt aber auch davon, dass es sich zum de-facto-standard entwickelt. Man denke nur an die Einbindung von Flickr in 43things.com oder ähnlichem. Solche Dinge wären dann wesentlich schwieriger möglich, wenn 5-10 verschiedene Anbieter sich halbwegs ausgewogen den Markt teilen (”Welchen der 5 blende ich standardmässig ein?” etc.).
Auch traurig finde ich die Entwicklung von Flickr bzgl. ihrer Sign-up-Philosophie, die sich seit Yahoo drastisch verändert hat: http://37signals.com/svn/archives2/flickr_signup_from_human_to_droid_in_a_yahoo_moment.php
Das mindert in meinen Augen meine Flickr-Pro-Mitgliedschaft deutlich!
von rakeman
@scheinzwerg: klasse Bemerkung, hab gelacht
@SuperFunk: danke für die Info + den Link. Ich nutze Flickr schon ziemlich lange – also weit vor Yahoo! Klar merkt man schon, dass da ein anderer Wind weht. Doch wer erwartet hätte, Flickr sei nur da um nett zu sein, täuscht sich (natürlich). Es geht um’s Geld machen, und gute Ideen werden erfahrugnsgemäss von den grossen geskauft. Und die “user experience” wird immer zusammengeführt, auch im negativen Sinne.
Es wäre wirklich nett, wenn Flickr seine Unschuld behalten hätte, aber wenigstens das Prinzip is ja noch das gleiche.
Und am allerwichtigsten: Es geht um die Bilderinhalte, nicht um die Qualität. Größtenteils zumindest
von SuperFunk
@rakeman: Ich sehe auch kein Problem darin, dass Yahoo natürlich finanzielle Interessen hat. Das ist für mich nur logisch und sichert den Fortbestand des Dienstes, was ja auch in meinem Interesse liegt.
Als Problem sehe ich es allerdings an, wenn ich (wie in der PräYahooFlickrÄra auch) einem Familienmitglied eine Einladung schicke, sich meine Bilder anzuschauen, und dieser noch keine Yahoo-Id hat. Der zwingende umständliche SignUp-Prozess (in dem er auch noch ein Häkchen entfernen muss um KEINE Yahoo-Mail-Adresse anzulegen) dürfte für die meisten zu viel sein (ist ja im oben verlinkten Artikel bzw. den Kommentaren recht gut beschrieben).
Mit einem OptIn-Ansatz: Eingeladender bekommt Passwort an seine Mail-Adresse geschickt und wird dann jederzeit drauf hingewiesen, dass er auch “Vollmitglied” (mit Adressangaben und Geburtsdatum) bzw. “Pro-User” werden kann, wäre Yahoo IMO wesentlich weiter gekommen auf dem Weg loyale Benutzer hinter sich zu schaaren.
Ich erwäge ernsthaft meine privaten Photos auf einem komplett anderen System zu hosten, bei dem diese Problematik nicht besteht, und Flickr nur noch für die öffentlichen Photos zu verwenden (was genau das Gegenteil des von Yahoo erwünschten Effekts sein dürfte…).
Und das als sogenannter “Pro-User”, der ja auch Geld dafür bezahlt hat, möglichst EINFACH die privaten Photos für Familie und Freunde zugänglich zu machen…
von Bastian
Nichts würde passieren, FLICKR ist out.
von 7.dos
Ich kenn Flickr nicht mal. Muss meine Fotos ehrlich gesagt auch nicht ins Netz stellen. Da bau ich mir lieber selber ne Internetseite, auch wenn dort sicher nicht so viele vorbei schauen wie in solch einer Community —> Fred