Lifestyle, ROKR, 0.1Megapixel.

(1) Wie sagt man Brand Extension auf Deutsch? Also die Erweiterung der Marke vom Kernbereich auf andere, ergänzende Lebens- und Produktbereiche? Was z.B. Mercedes mit den Mixed Tapes macht gibt’s auch in der Architektur. Hadi Teherani ist der Meinung, Architektur ist weit mehr als nur Häusle zu bauen: Architektur ist der Kern eines ganzen Lebensgefühls, also über wohnen bis hin zur Musik. Und so gibt es auch eine Loungy Sampler-CD in Zusammenarbeit mit Chris LeBlanc (u.a. Cafe del Mar), allerdings nicht gratis. Das wäre natürlich der sprichwörtliche Hit gewesen. [Lifestyle Navigator]

(2) Nano und ROKR, die Woche danach: Der Nano als Publikumsliebling, der ROKR als, ja mei, Musiktelefon. Jenseits von der umstrittenen Usability von Motorola und der Tatsache, dass man per iTunes nur 100 Musikstücke einspielen kann (ohne iTunes soviel wie die Speicherkarte hergibt), gibt es beim Observer eine prima Erklärung für den nicht-aha-Effekt. In aller Kürze: der ROKR ist die logisch weiterentwickelte Summe aller Einzelteile und keine bahnbrechende Neuerung. Die Welt gähnt.

(3) Wem heutige Digicams zu klein und gut sind, sei auf dieses Gerät aus dem Jahre 1975 (!) verwiesen. Der Urahn der heutigen “filmlosen” entstand bei Kodak, hatte eine satte Auflösung von 0,1 Megapixeln und wog acht Pfund. Nicht unbedingt für die Hemdtasche geeignet, aber sehr retro.

Diskussion

Meinungen der trnd-Partner

12.09.05 - 13:55 Uhr
von patrickD

Meine erste Digitalkamera war eine Kodak D40.
Eine satte Auflösung von 756 x 504, kein LCD-Display, ca. 0,5 kg und eine Größe von 15 cm x 13 cm x 5 cm – und das alles zu einem Preis, zu dem man heute eine D-SLR bekommt.
Ach, waren das noch Zeiten…

13.09.05 - 13:41 Uhr
von Dominik

In welchem Jahr was das? Frühe 90er, schätze ich mal?

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