Essen aus dem 3D-Drucker.
Auf der Enterprise bestellt sich Captain Picard einen Earl Grey, indem er seinen Wunsch in einen Kasten namens Replikator spricht. Der Tee wird dann “synthetisiert” und nicht gebrüht.
Wenn es nach der NASA geht, soll der Star Trek Replikator bald Wirklichkeit werden. Gerade fördert die Behörde ein neues Forschungsprojekt zur künstlichen Herstellung von Nahrung für Raumfahrer. Ausgangspunkt dafür ist das 3D-Druckverfahren, mit dem 2012 bereits Schokolade hergestellt werden konnte.
Bei Erfolg kann aus Eiweißen, Fetten und Kohlenhydraten richtiges Essen gedruckt werden (in den toptrnds seht Ihr, wie man 3D drucken kann).
Zukünftig könnte Essen aus Gras, Insekten, Algen, Lupinensamen und Ähnlichem gewonnen werden, die allesamt reichlich verfügbar sind. Manche hoffen bereits darauf, damit den Hunger in armen Ländern zu beenden. Zudem ließen sich die Nährstoffe auf den tatsächlichen Bedarf abstimmen, der sich individuell unterscheidet.
Ich frage mich allerdings, wie gedrucktes Essen schmecken wird. Der Blick auf die Zutatenliste lässt wenig Gaumenfreude erhoffen, aber die Idee an sich ist doch sensationell. Oder was meint Ihr?















